Ein Blog über das Leben, das Universum, die Liebe und den ganzen Rest - größtenteils reimend und in Versform.
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Sonntag, 20. August 2017
Schildkrötenzyklus VIII
Dort bei den Osterglocken,
ein leerer Panzer.
Wohin mag sie wohl gegangen sein?
Sonntag, 28. Mai 2017
Berührung
Kein Wort wars - kaum Gedanke schon,
was mich da plötzlich halten lies.
Mir war als ob aus vollem Lauf,
mein Kopf an eine Mauer stieß.
Mir entrang ein leises Wimmern,
meine Sinne wurden blass,
als sich tief in meinem Innern,
etwas regte, gleichsam sprach.
Doch kein Ton in dieser Stille,
der den dumpfen Wall durchbrach.
Nein - nur ein Gefühl von Nähe,
das durch alles Denken stach.
Eine warme Hand die sachte,
Stück für Stück mein Herz umgab.
Weich wie ein Kokon aus Seide,
schirmte sie den Ärger ab.
Und bevor ichs richtig merkte,
war sie fort,
- und auch ihr Schutz -
und des Windes Seufzen fegte,
in mein Herz - noch ganz verdutzt.
Drum entringt sich stille Klage,
meinem Mund,
von Zeit zu Zeit.
Denn wen des Herzens Winde plagen,
dem wird der Weg - manchmal,
zu weit.
was mich da plötzlich halten lies.
Mir war als ob aus vollem Lauf,
mein Kopf an eine Mauer stieß.
Mir entrang ein leises Wimmern,
meine Sinne wurden blass,
als sich tief in meinem Innern,
etwas regte, gleichsam sprach.
Doch kein Ton in dieser Stille,
der den dumpfen Wall durchbrach.
Nein - nur ein Gefühl von Nähe,
das durch alles Denken stach.
Eine warme Hand die sachte,
Stück für Stück mein Herz umgab.
Weich wie ein Kokon aus Seide,
schirmte sie den Ärger ab.
Und bevor ichs richtig merkte,
war sie fort,
- und auch ihr Schutz -
und des Windes Seufzen fegte,
in mein Herz - noch ganz verdutzt.
Drum entringt sich stille Klage,
meinem Mund,
von Zeit zu Zeit.
Denn wen des Herzens Winde plagen,
dem wird der Weg - manchmal,
zu weit.
Sonntag, 14. Mai 2017
Anekdoten
Ich teile mich mit,
durch Anekdoten.
Bruchstücke eines,
alternden Idioten.
Verkürzte Fragmente,
des suchenden Lebens.
Setz sie zusammen,
- leider vergebens.
Kann jemand verstehen?
Ich glaube es kaum,
red weiter in Rätseln,
füll damit den Raum.
durch Anekdoten.
Bruchstücke eines,
alternden Idioten.
Verkürzte Fragmente,
des suchenden Lebens.
Setz sie zusammen,
- leider vergebens.
Kann jemand verstehen?
Ich glaube es kaum,
red weiter in Rätseln,
füll damit den Raum.
Sonntag, 23. April 2017
Sonntag, 16. April 2017
Entdeckergeist
Hände, ausgestreckt zum Licht -
So strahlt ein kindliches Gesicht,
die ganze Welt sich zu erfassen,
kein Ding nur bei sich selbst zu lassen.
So strahlt ein kindliches Gesicht,
die ganze Welt sich zu erfassen,
kein Ding nur bei sich selbst zu lassen.
Mittwoch, 12. April 2017
Schildkrötenzyklus II
In ihrem Panzer,
ruht friedlich die Schildkröte.
Doch wohin tollt ihr wildes Herz?
ruht friedlich die Schildkröte.
Doch wohin tollt ihr wildes Herz?
Sonntag, 19. März 2017
Life's Gamble
Everything comes at a price,
the worlds not gentle, neither nice.
So take this silly mans advice:
Be careful, when you roll the dice!
the worlds not gentle, neither nice.
So take this silly mans advice:
Be careful, when you roll the dice!
Sonntag, 12. März 2017
Sonntag, 5. März 2017
Bedrohliche Zeiten
Trump droht.
May droht.
Putin droht.
Petry droht.
Alle Leute sehen rot.
Nichts scheint - wie gewohnt - im Lot.
Früher gabs mal Angebot,
Hilfe gab es in der Not.
Doch diese Zeiten sind passé,
jeder ist allein auf See.
Wo die einen Endzeit wittern,
tut der andre Zeichen twittern.
Hundertvierzig sollten reichen,
dumme Hirne zu erweichen.
Und so leben glücklich sie,
in der Idiokratie.
May droht.
Putin droht.
Petry droht.
Alle Leute sehen rot.
Nichts scheint - wie gewohnt - im Lot.
Früher gabs mal Angebot,
Hilfe gab es in der Not.
Doch diese Zeiten sind passé,
jeder ist allein auf See.
Wo die einen Endzeit wittern,
tut der andre Zeichen twittern.
Hundertvierzig sollten reichen,
dumme Hirne zu erweichen.
Und so leben glücklich sie,
in der Idiokratie.
Sonntag, 19. Februar 2017
Blätter
Wir gehen durch dieses Leben,
fallend wie Blätter vom Baum.
Taumelnd, im Winde sich drehend,
- tänzelnd - als sei dies ein Traum.
fallend wie Blätter vom Baum.
Taumelnd, im Winde sich drehend,
- tänzelnd - als sei dies ein Traum.
Samstag, 3. Mai 2014
Helden...
Das
waren einmal,
vor sehr
langer Zeit,
Krieger
die Menschen,
vom
Elend befreit.
Die
Götter erzürnt,
das
Schicksal gebogen,
Die
Frieden gebracht,
vom
Feuer umstoben.
Manch
einer von ihnen,
gab
gerne sein Leben,
für die
großen Taten,
die wir
heut erzählen.
Doch
heute sind Helden nicht strahlend!
Vielleicht
gar waren sies nie...
Die
helle reine Natur,
ein Trug
unsrer Fantasie.
Die
Helden von heute sind anders,
sie
sterben nicht für ihren Sieg.
Das
macht es nicht weniger tragisch,
ihr
Gehen ist traurig wie nie.
So
siechen sie in ihren Zimmern,
entstellt,
gequält und vergessen.
Im Flur
hört gedämpft man das Wimmern,
hinfort
was sie einstmals besessen.
Statur
und Stärke der Glieder,
hat
Krankheit und Alter versehrt.
Wo einst
sie Riesen bekämpften,
ist nun
schon der Gang verwehrt.
Der
Geist der vor Plänen so strotzte,
Zyklopen
und Hades selbst trotzte,
Alzheimer
zehrt von ihm mehr jeden Tag,
ein
hohles Pferd trägt ihn langsam zu Grab.
Vom
Fenster her tönen Sirenen,
sie
locken die Helden zum Fels.
Gebrochen
sind sie dort gefangen,
in
Neonlichtwellen so grell.
Da
harren sie ob ihres Endes,
Skyll
und Charib unausweichlich.
Die
Schwester kommt mehrmals täglich,
vom
Lotus gibt es dann reichlich.
Wöchentlich
kommt auch der Chefarzt,
im
Schlepptau ist Circe die Schöne,
sie
locken mit schnellem Genesen,
sie
wissen viel freundliche Töne.
Kalypsos
Armen entgleiten,
auf
lange Sicht wirds geschehn,
sie
könnten noch ewig hier bleiben,
doch das
wolln die Götter nicht sehn.
Die
Mächtigen zeigen erbarmen,
sie
lassen die Helden nun ziehn,
vereinsamt
dort auf ihrem Floß,
das
letzte Tuch ist geliehn.
Der
Schluss der Odyssee,
die
Helden treiben Heim,
doch die
finale Fahrt,
wird
eine Stille sein.
Der Leib
verging nicht im Feuer,
doch ist
alle Größe verraucht,
vergessen
dort in ihren Kammern,
hörts
Wimmern dann irgendwann auf.
Montag, 7. April 2014
Sonntag, 16. März 2014
Spiel von Leben und Sprache
Wenn
Gedanken wanken,
muss ich
Worte horten,
Sprachschatzbanken
gründen,
an
vielen fremden Orten.
Eine
Sprache,
viele
Worte,
keine
Referenz.
Dieser
Texte,
viele
Verse,
doch
keine Sentenz.
Die Axt
im Haus,
der
Zimmermann –
Wozu
bräucht er sie dort?
Sinn und
Sinnzusammenhang,
ich
schmiss sie beide fort.
Was
übrig bleibt?
Die
liebe Zeit,
sie nagt
an meinen Nerven.
Stetig,
unerbitterlich,
sich
immer neu entwerfen.
Die
Worte plätschern so dahin,
ein
Walzer auf dem Mond.
Zu
meinem, eurem, unsrem Glück,
wird
Leben nicht entlohnt.
Wohl an
denn,
hat's
auch keinen Lohn,
ist's
doch nicht ohne Wert.
Unbezahlbar
teurer Schund,
verkannt,
doch nie verehrt.
Mittwoch, 26. Februar 2014
Eine Blume
Eine
kleine, reine,
eine
zarte, feine,
Blume,
steht
dort auf der Wiese.
Wenn ich
sie dort stehen ließe,
jeden
Tag ein wenig gieße,
ihr zum
Opfer, ihr zu Ehren,
sollt
sie alle Welt begehren.
Wenn ich
sie dagegen nähme,
mit
Schaufel oder Schere zähme,
geknechtet
so mit Topf und Vase,
oder gut
getrimmtem Rasen,
geknechtet
so auf engem Raum,
hält
ihre Schönheit sich im Zaum.
Drum
lasse ich sie lieber stehn,
auch
wenns schmerzt beim Vorübergehn,
so ist
die Freude die sie zeigt,
in dem
sie mir ihr Haupte neigt,
ihr
Lebensdrang und Farbenspiel,
bald
meines ganzen Glückes Ziel.
Es wärmt
mein Herz,
auch
wenn es sticht,
denn
Liebe liegt auch,
im
Verzicht.
Dienstag, 11. Februar 2014
Flüchtigkeit
Träumen,
ist des Menschen Freud und Leid.
Die
Kraft die ihn bannt,
gleichwohl auch befreit.
Flüchtigkeit
Was du
heute meinst zu kennen,
morgen
ist es Schall und Rauch,
muss im
ew'gen Feuer brennen,
flüchtig
wie des Windes Hauch.
Flüchtig
– Menschen auf der Flucht,
Blicke
huschen hin und her.
Bilderfluten
werden Sucht,
und die
Welt sie scheint verkehrt.
Kalte
Welten ohne Leben,
sehen
wir durch kleine Fenster.
Scheinen
sie auch so real,
sind's
doch Träume – bloß Gespenster.
Die
Wirklichkeit wird Illusion,
gleichsam
auch hyperreal.
In
Agonie wälzt sich das Sein,
die
Quellensuche wird zur Qual.
Drum weg
vom Fenster, raus zur Türe!
Zieht es
uns, das wahre Leben.
Doch
schon auf der Schwelle merkt man,
's wird
die Wahrheit nicht mehr geben.
Strukturiert
ist diese Welt,
eingehegt
und doch chaotisch.
Und die
vielen Perspektiven,
konkurrieren
allotropisch.
Sind
doch alle bloß Gedanken,
neuronale
Korrelate.
Bilden
ständig neue Brücken,
eb'nen
Wege, Straßen, Pfade.
Jede
Meinung jeder Pfad,
führt
zu einer neuen Frage.
Was wie
Wahrheit scheint uns heute,
morgen
ist es vielleicht Sage.
Dienstag, 7. Januar 2014
Der Sturm im Wasserglas - Neujahrszyklus IV
4
Was
bleibt von diesem ganzen Streben?
Wolf und
Fuchs sie sind ein Wesen.
Zwei
Räume eines verwinkelten Baus,
dort ist
auch eine Seele zu Haus.
Teil
eines Charakters.
Teil
dieses Sturms.
Sobald
er sich legt,
– Alles
von vorn.
Man
setzt seine Schritte,
mal
hierhin mal dort.
Sie
tragen uns,
zurück
nach Haus,
und auch
wieder fort.
So wünschen wir uns,
ein frohes Jahr.
Ganz so als ob es,
schon immer so war.
Dann gehen alle ihren Weg,
verlieren um zu finden.
Nicht Tunnel, Brücke oder Steg,
wird sie wohl je verbinden.
Sonntag, 5. Januar 2014
Der Sturm im Wasserglas - Neujahrszyklus III
3
So liegt
man im Bett,
Stunde
um Stunde.
Wälzt
alte Fragen,
Runde um
Runde.
Ein
gutes Jahr?
Eine
neues Leben?
Dreihundert
und fünfundsechzig Tage,
um
weiter nach den Sternen zu streben.
Zu lange
ein Wolf?
Das
einsame Leben genossen?
Wie
lange schon Fuchs?
Wann
wird man vom Jäger erschossen?
Das Jahr
überlebt.
Doch zu
welchem Preis?
Die
Schäfchen gehütet,
der Wolf
wurde leis.
Die
Arbeit geschrieben,
der
Fuchs hat brilliert,
Herbert
Marcuse,
wär
fasziniert.
Politische
Fehden,
sie
blieben nicht aus.
Wölfe
und Wiesel,
spieln
Katz und Maus.
Manchmal
führen?
Manchmal
folgen?
Manchmal
rebellieren!
Konfuzius
sagt:
Wer Muße
hat,
soll
dienen und studieren.
Freitag, 3. Januar 2014
Der Sturm im Wasserglas - Neujahrszyklus II
2
Zerstörung
lag auf diesem Pfad.
Zerstörung
die das Leben gebar.
Und nach
dieser letzten Nächte wildem Streben,
beginnt
das Wasserglas zu beben.
Wellen
brechen sich am Rand,
können
nicht hinaus.
Heben
sich dann in der Mitte,
plötzlich
gänzlich auf.
Doch der
Friede trügerisch,
die
Wellen überlagern sich.
Die
Masse brodelt,
droht
das Glas zu sprengen.
Gefühle
und Gedanken,
wolln
nach Außen drängen.
Finden
keinen Weg,
kein
Ventil ist da.
Einsam
und beengt,
viel und
doch nichts war.
Donnerstag, 2. Januar 2014
Der Sturm im Wasserglas - Neujahrszyklus I
1
Jahre
vergehen,
mit
Freude und Leid.
Fragen
entstehen.
Alle
Wunden heilt die Zeit.
Zwischen
den Jahren,
reichen
wir uns die Hände,
heben
die Gläser,
Alles
findet ein Ende.
Und
Alles,
beginnt
auch von vorne.
– Die
Zeit treibt uns alle weiter! –
Gefundene
wie Verlorne.
Immer
vorwärts auf dem Pfad,
den das
Leben schreibt.
Und
jedes neue Jahr,
seine
Blüten treibt.
Montag, 30. Dezember 2013
Wenn Menschen...
Wenn Menschen aus ihrer Heimat fliehn.
Wenn Menschen freiwillig ins Fremde ziehn.
Wenn Familien zerrissen werden.
Wenn Kinder dort auf dem Wasser sterben.
Dann hat das sicher viele Gründe:
Armut, Hunger, politische "Sünde",
unsere Gier nicht zu vergessen,
wir geben die Waffen und fressen und fressen.
Wir leeren die Meere,
wir schröpfen die Saat,
bestechen und schmieren,
in jedem Staat.
Manch einer wehrt sich:
"Die Lobby ist Schuld!"
Doch hat sie ihr Geld erst,
von uns geholt.
Als Teil des Ganzen,
sind wir mit im Boot.
Gehn einige unter,
sind alle in Not.
Unsere Not,
ist die zu Erkalten.
Selbstgefällig diesen Kurs,
auf den Eisberg beizubehalten.
Wenn Menschen ertrinken.
Wenn Menschen erfrieren.
Einfach verrecken,
vor unseren Türen.
Wenn Menschen tief sinken,
dem Flüchtling abwinken,
sich in ihrem Reichtum verlieren.
Dann!
Werden Menschen zu Tieren ...
"Lampedusa ist überall !" - COR
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