Das
waren einmal,
vor sehr
langer Zeit,
Krieger
die Menschen,
vom
Elend befreit.
Die
Götter erzürnt,
das
Schicksal gebogen,
Die
Frieden gebracht,
vom
Feuer umstoben.
Manch
einer von ihnen,
gab
gerne sein Leben,
für die
großen Taten,
die wir
heut erzählen.
Doch
heute sind Helden nicht strahlend!
Vielleicht
gar waren sies nie...
Die
helle reine Natur,
ein Trug
unsrer Fantasie.
Die
Helden von heute sind anders,
sie
sterben nicht für ihren Sieg.
Das
macht es nicht weniger tragisch,
ihr
Gehen ist traurig wie nie.
So
siechen sie in ihren Zimmern,
entstellt,
gequält und vergessen.
Im Flur
hört gedämpft man das Wimmern,
hinfort
was sie einstmals besessen.
Statur
und Stärke der Glieder,
hat
Krankheit und Alter versehrt.
Wo einst
sie Riesen bekämpften,
ist nun
schon der Gang verwehrt.
Der
Geist der vor Plänen so strotzte,
Zyklopen
und Hades selbst trotzte,
Alzheimer
zehrt von ihm mehr jeden Tag,
ein
hohles Pferd trägt ihn langsam zu Grab.
Vom
Fenster her tönen Sirenen,
sie
locken die Helden zum Fels.
Gebrochen
sind sie dort gefangen,
in
Neonlichtwellen so grell.
Da
harren sie ob ihres Endes,
Skyll
und Charib unausweichlich.
Die
Schwester kommt mehrmals täglich,
vom
Lotus gibt es dann reichlich.
Wöchentlich
kommt auch der Chefarzt,
im
Schlepptau ist Circe die Schöne,
sie
locken mit schnellem Genesen,
sie
wissen viel freundliche Töne.
Kalypsos
Armen entgleiten,
auf
lange Sicht wirds geschehn,
sie
könnten noch ewig hier bleiben,
doch das
wolln die Götter nicht sehn.
Die
Mächtigen zeigen erbarmen,
sie
lassen die Helden nun ziehn,
vereinsamt
dort auf ihrem Floß,
das
letzte Tuch ist geliehn.
Der
Schluss der Odyssee,
die
Helden treiben Heim,
doch die
finale Fahrt,
wird
eine Stille sein.
Der Leib
verging nicht im Feuer,
doch ist
alle Größe verraucht,
vergessen
dort in ihren Kammern,
hörts
Wimmern dann irgendwann auf.
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