Trump droht.
May droht.
Putin droht.
Petry droht.
Alle Leute sehen rot.
Nichts scheint - wie gewohnt - im Lot.
Früher gabs mal Angebot,
Hilfe gab es in der Not.
Doch diese Zeiten sind passé,
jeder ist allein auf See.
Wo die einen Endzeit wittern,
tut der andre Zeichen twittern.
Hundertvierzig sollten reichen,
dumme Hirne zu erweichen.
Und so leben glücklich sie,
in der Idiokratie.
Ein Blog über das Leben, das Universum, die Liebe und den ganzen Rest - größtenteils reimend und in Versform.
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Sonntag, 5. März 2017
Freitag, 14. Februar 2014
Beschreibung
Da wollte ich heute mal eine schon lange fehlende Beschreibung für diesen Blog erstellen, doch leider war meine Version dann doch zu lang für das Beschreibungfeld (nur knapp die Hälfte hätte dort hinein gepasst ...). Ich will sie aber weder kürzen, noch jemandem vorenthalten. Schließlich ist sie jetzt ja irgendwie da...
Also bitteschön! ;-)
Beschreibung:
Also bitteschön! ;-)
Beschreibung:
Das
Internet ist undicht. Überall im Datendschungel sind Leaks und
Informationspfützen, in denen Viren und andere Krankheitserreger
lauern. Schnüffelnde Nachrichtendienste korrumpieren die großen
Informationsportale, welche wiederum den Einzelkämpfer mit seinem
kleinen Claim im Informationsdickicht mundtot machen und
unkontrollierte tollwütige Trolle, ziehen am Ende des Tages jede noch
so gute Diskussion in das dreckige Rinnsal unter ihrer Brücke. Hier
aber, auf diesem Blog, wird weder die Wildnis urbanisert, noch soll
hier ein schlechtes Wortspiel versucht werden in dem das Wort
ab-dichten vorkommt. Vielleicht soll es hier nicht einmal um den Kampf
gegen die Missstände in diesem immer mehr gezähmten Datendickicht
gehen. So ist dies möglicherweise nur ein kleiner See, eine kleine
Lichtung, inmitten des undurchdringlichen Informationsgeflechtes,
welches Reisende dazu einlädt zu Atem zu kommen und Orientierung zu suchen. Oder aber, dieser Ort existiert überhaupt nicht aus
irgendeinem Grund, sondern nur um sich selbst zu genügen. Die
Bedeutung aber ist dann nur in den Köpfen der Menschen und nicht in
der Welt. Vielleicht ist das ja so...
Dienstag, 11. Februar 2014
Flüchtigkeit
Träumen,
ist des Menschen Freud und Leid.
Die
Kraft die ihn bannt,
gleichwohl auch befreit.
Flüchtigkeit
Was du
heute meinst zu kennen,
morgen
ist es Schall und Rauch,
muss im
ew'gen Feuer brennen,
flüchtig
wie des Windes Hauch.
Flüchtig
– Menschen auf der Flucht,
Blicke
huschen hin und her.
Bilderfluten
werden Sucht,
und die
Welt sie scheint verkehrt.
Kalte
Welten ohne Leben,
sehen
wir durch kleine Fenster.
Scheinen
sie auch so real,
sind's
doch Träume – bloß Gespenster.
Die
Wirklichkeit wird Illusion,
gleichsam
auch hyperreal.
In
Agonie wälzt sich das Sein,
die
Quellensuche wird zur Qual.
Drum weg
vom Fenster, raus zur Türe!
Zieht es
uns, das wahre Leben.
Doch
schon auf der Schwelle merkt man,
's wird
die Wahrheit nicht mehr geben.
Strukturiert
ist diese Welt,
eingehegt
und doch chaotisch.
Und die
vielen Perspektiven,
konkurrieren
allotropisch.
Sind
doch alle bloß Gedanken,
neuronale
Korrelate.
Bilden
ständig neue Brücken,
eb'nen
Wege, Straßen, Pfade.
Jede
Meinung jeder Pfad,
führt
zu einer neuen Frage.
Was wie
Wahrheit scheint uns heute,
morgen
ist es vielleicht Sage.
Freitag, 22. März 2013
Ökodiktatur ?
Teil
I
Man hört
wohl dieser Tage,
so
einiges an Klage.
Doch
dieses neue Wort,
scheint
mir schon sehr bigott.
Von
Ökodiktatur,
von Wohlstand ist die Rede.
Doch
scheint´s Klaviatur,
für
eine andre Fehde.
Wenn man
schon spricht von Diktatur,
so
sollte man erkennen,
das
Kapital zieht seine Spur!
Wer
würde sie verkennen?
Die
Diktatur des Kapitals,
so weit
will ich nicht gehen.
Doch
denkt ruhig dran,
denn sie
verkaufen,
stets
auch Menschenleben.
Und wer sich dünkt so frei und wild,
auch der
wird mal erkennen,
ohne
Arbeit ohne Moos,
wird’s
Leben schnell zum Rennen.
„Wirtschaft
ist kein Wunschkonzert!“,
wer
würde das bestreiten?
Doch
Wachstum und Kapitalismus,
lässt
unsre Umwelt leiden.
Drum
hassen die Gewinner,
des
Geld- und Machtsystems,
was
ihren Platz bedroht,
jetzt
gänzlich unverfemt.
Denn
grenzenloses Wachstum,
ist der
Natur sehr Fremd,
und klar
haben sie Angst,
dass
jeder das erkennt.
So ist
die Ökodiktatur,
ein
Kampfbegriff der Gleichen.
Die
Zukunft scheint ihnen egal,
sie muss
dem Ego weichen.
Mensch
und Umwelt wird verrechnet,
Umtausch
diesmal ausgeschlossen.
Denn
Gebrauchtes – wie man weiß –
wird entsorgt nachdem's genossen.
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