Auf der Bank vor dem Haus sitzend,
recke ich die winterblasse Nase zur Sonne.
- ab und zu singt ein Vogel -
Ein Blog über das Leben, das Universum, die Liebe und den ganzen Rest - größtenteils reimend und in Versform.
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Sonntag, 26. März 2017
Unbenannt
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Alltag,
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Freitag, 14. Februar 2014
Beschreibung
Da wollte ich heute mal eine schon lange fehlende Beschreibung für diesen Blog erstellen, doch leider war meine Version dann doch zu lang für das Beschreibungfeld (nur knapp die Hälfte hätte dort hinein gepasst ...). Ich will sie aber weder kürzen, noch jemandem vorenthalten. Schließlich ist sie jetzt ja irgendwie da...
Also bitteschön! ;-)
Beschreibung:
Also bitteschön! ;-)
Beschreibung:
Das
Internet ist undicht. Überall im Datendschungel sind Leaks und
Informationspfützen, in denen Viren und andere Krankheitserreger
lauern. Schnüffelnde Nachrichtendienste korrumpieren die großen
Informationsportale, welche wiederum den Einzelkämpfer mit seinem
kleinen Claim im Informationsdickicht mundtot machen und
unkontrollierte tollwütige Trolle, ziehen am Ende des Tages jede noch
so gute Diskussion in das dreckige Rinnsal unter ihrer Brücke. Hier
aber, auf diesem Blog, wird weder die Wildnis urbanisert, noch soll
hier ein schlechtes Wortspiel versucht werden in dem das Wort
ab-dichten vorkommt. Vielleicht soll es hier nicht einmal um den Kampf
gegen die Missstände in diesem immer mehr gezähmten Datendickicht
gehen. So ist dies möglicherweise nur ein kleiner See, eine kleine
Lichtung, inmitten des undurchdringlichen Informationsgeflechtes,
welches Reisende dazu einlädt zu Atem zu kommen und Orientierung zu suchen. Oder aber, dieser Ort existiert überhaupt nicht aus
irgendeinem Grund, sondern nur um sich selbst zu genügen. Die
Bedeutung aber ist dann nur in den Köpfen der Menschen und nicht in
der Welt. Vielleicht ist das ja so...
Donnerstag, 12. September 2013
Warum eigentlich?
Vielleicht
schreibt man das alles nur, damit irgendwann, wenn das Spiel vorbei
ist, jemand erkennt wer der Schauspieler den er dort sah wirklich
war. Und vielleicht will, oder muss, Er, der Schauspieler, selbst
nach seinen Auftritten erst immer wieder entdecken, wer er eigentlich
ist. Denn alles was er der Welt vorgibt zu sein ist immer nur Teil,
nur Maske, nur Ausflucht und Muster. Eine Scharade unter Tausenden.
Das
Ganze gibt es nicht im Kleinklein dieser oberflächlichen hektischen
Welt. Das Ganze braucht Zeit und Geduld. Eine Ewigkeit für ein
Sandkorn Wahrheit.
Oder
wie Fernando Pessoa es um 1934 ausgedrückt hat:
„Manchen
mag dieses von mir für mich geschriebene Tagebuch zu künstlich
vorkommen. Aber alles Künstliche entspricht meinem Naturell. Womit
sonst könnte ich mich unterhalten, wenn nicht mit dem sorgfältigen
Aufzeichnen meines geistigen Lebens? Im übrigen ist die Sorgfalt,
die ich darauf verwende, nicht allzugroß. Ich bemühe mich weder um
eine besondere Anordnung noch um eine ausgefeilte Form. Ich denke
dabei ganz selbstverständlich in der mir eigen gewählten Sprache.
[…] Unsere Leichtfertigkeit von gestern ist heute eine beständige
Sehnsucht, die mein Leben zermürbt.“,
(Pessoa,
Fernando: Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares.
Zürich: Ammann Verlag & Co., 2003. S. 446)
Dienstag, 24. Mai 2011
So What?!
Tja... hab ich mir also einen Blog gemacht... aber warum macht man sowas eigentlich? Ich denke, das ist eine gute Frage für den Anfang, die vielleicht auch der eine oder andere als lesenswert erachtet, weil ja sicher jeder so seine eigene Vorstellung davon hat warum er bloggt oder es eben nicht tut.
Ich blogge, weil ich es schade fände, wenn die Gedanken die ich habe einfach so in irgend einer Schublade ungehört versauern.
Und warum der Name Wortritter?
Im selben Affekt der mich letztlich dazu brachte diesen Blog einzurichten schrieb ich folgendes Gedicht:
Ich denke um für eine Sache zu kämpfen und täglich wieder in diesen Moloch aus Gier, Intrigen und Ungerechtigkeit zu gehen, braucht man nicht nur körperliche Ressourcen, sondern auch Stärke in Wort und Tat und damit auch im Geist. Es braucht Menschen die sagen was sie denken und die versuchen anhand ihrer Ideale zu handeln. Die einen tun das mit Bildern, die anderen mit Musik, ein dritter mit Taten, ein vierter schreibt Bücher oder engagiert sich politisch, wo immer jemandes Talente auch liegen mögen, er kann seinen Teil beitragen (jaja.. hoffnungsloser Idealist).. ich denke mein Talent ist das Reimen, das Träumen mit Worten... und gleich dem Ritter, der seine Kampfkünste ins Feld wirft um seine Mitstreiter zu zu unterstützen und seine Feinde zu bezwingen, will ich die Worte zu Felde führen um den Unsicheren den Weg zu zeigen und den Strauchelnden eine stützende Hand zu reichen..
Soviel dazu...
Mit Copyright kenne ich mich nicht aus und ich habe jetzt auch keine Lust mir dieses Wissen anzueignen (was nicht heißt das ich es nicht irgendwann mal tue), aber da ich hier nicht jedes Gedicht das ich schreibe reinstellen werde und die Gedichte an sich (wie alles andere was ich schreibe) wahrscheinlich voller Rechtschreibfehler sein werden, vertraue ich auf den Anstand und die Intelligenz der Leserschaft (wie ich schon sagte: hoffnungsloser Idealist ...). Ansonsten habe ich nichts gegen Zitationen und nichtkommerzielle Verwendung aller Schriftstücke.
in diesem Sinne
mit freundlichen Grüßen
(oder was man sonst so unter einen Post schreibt)
Wortritter
Ich blogge, weil ich es schade fände, wenn die Gedanken die ich habe einfach so in irgend einer Schublade ungehört versauern.
Und warum der Name Wortritter?
Im selben Affekt der mich letztlich dazu brachte diesen Blog einzurichten schrieb ich folgendes Gedicht:
Zu Verlieren
"Spiel, Satz und Sieg!",
das dacht ich in der Früh.
Doch nun da ward es mir,
als quälte mich die Müh.
Gerechtigkeit geträumt,
Vergangenes im Sinn:
Wo komm' Gefühle her?
Wo gehn sie wieder hin?
Mitgefühl es wird erweckt,
damit das Reine nicht befleckt.
Die Furcht, zu sehen als das Tier,
so lebt sichs mit, doch ohne ihr.
So muss man Zorn und Furcht beherrschen,
muss all die weltlich Gier verwerfen,
muss sich opfern für das Gute,
ja muss selbst geben all sein Blute.
So steh ich dort auf weitem Felde,
meine Scharen ziehn in bälde,
die Dämonen meiner Seele,
ich opfre sie und so vergehe,
auch ich selbst in letztem Kampfe,
stehe, sterbe, brech die Lanze,
für die Schwachen dieser Welt,
auf das ein Licht auch auf sie fällt.
Was habe ich sonst zu verlieren?
Was wäre denn daran Verlust?
Was bringt das Leben sonst im Hier?
Wenn ich ohnhin auch sterben muss?
So wie ich letztlich auch vergeh,
so soll mein Leuchten weiter scheinen,
und alle guten Krieger dann,
unter einem Banner einen.
So geb ich meinem Leben Sinn,
wies ein jeder selbst sich tut.
Der eine gibts dem Nächsten hin,
der andre watet durch das Blut.
Ich denke um für eine Sache zu kämpfen und täglich wieder in diesen Moloch aus Gier, Intrigen und Ungerechtigkeit zu gehen, braucht man nicht nur körperliche Ressourcen, sondern auch Stärke in Wort und Tat und damit auch im Geist. Es braucht Menschen die sagen was sie denken und die versuchen anhand ihrer Ideale zu handeln. Die einen tun das mit Bildern, die anderen mit Musik, ein dritter mit Taten, ein vierter schreibt Bücher oder engagiert sich politisch, wo immer jemandes Talente auch liegen mögen, er kann seinen Teil beitragen (jaja.. hoffnungsloser Idealist).. ich denke mein Talent ist das Reimen, das Träumen mit Worten... und gleich dem Ritter, der seine Kampfkünste ins Feld wirft um seine Mitstreiter zu zu unterstützen und seine Feinde zu bezwingen, will ich die Worte zu Felde führen um den Unsicheren den Weg zu zeigen und den Strauchelnden eine stützende Hand zu reichen..
Soviel dazu...
Mit Copyright kenne ich mich nicht aus und ich habe jetzt auch keine Lust mir dieses Wissen anzueignen (was nicht heißt das ich es nicht irgendwann mal tue), aber da ich hier nicht jedes Gedicht das ich schreibe reinstellen werde und die Gedichte an sich (wie alles andere was ich schreibe) wahrscheinlich voller Rechtschreibfehler sein werden, vertraue ich auf den Anstand und die Intelligenz der Leserschaft (wie ich schon sagte: hoffnungsloser Idealist ...). Ansonsten habe ich nichts gegen Zitationen und nichtkommerzielle Verwendung aller Schriftstücke.
in diesem Sinne
mit freundlichen Grüßen
(oder was man sonst so unter einen Post schreibt)
Wortritter
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