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Sonntag, 9. April 2017

Sonntag, 2. April 2017

Am Teich

Die Planken knetern und knarzen.
Ein Frosch müht sich,
aus Liebeslust ab.
Ich sitze mit Blick auf das Wasser,
die Sonne senkt sich herab.

Im Dunkel geschlossener Lider,
seh ich - sich wiegend - das Schilf.
Summen und quaken hallt wieder,
ein Windhauch streift mich ganz mild.

Ich rieche das brackige Wasser,
die Sonne nun gänzlich fort.
Die dunkle Fläche vor mir,
mein liebster Rückzugsort.

Sonntag, 26. März 2017

Unbenannt

Auf der Bank vor dem Haus sitzend,
recke ich die winterblasse Nase zur Sonne.
- ab und zu singt ein Vogel -

Samstag, 5. Oktober 2013

Cool – Sein: Die Geschichte eines Erwachenden



Als Kind wollte ich immer zu den coolen Kids gehören.

Jetzt war ich so cool,
innerlich so eiskalt, so erfroren,
dass die coolen Kids
und alle Anderen,
nichts mehr mit mir anfangen konnten.

Denn sie sind mir egal geworden.
Sie gingen mich nun nichts mehr an.

So lernte ich,
dass es nicht die Coolness war um die es mir ging,
sondern das Dazugehören,
welches mir nun,
wo es so unerreichbar fern und unnütz erschien,
schmerzlicher fehlte denn je.

Und das Cool-Sein wurde,
ebenso wie alles Andere vor ihm,
bedeutungslos.

Was blieb war die Einsamkeit,
die ihre Bedeutung nie verlieren würde,
und die es letztlich vollbrachte,
mir negativ,
wahre Zugehörigkeit,
eben durch ihre Abwesenheit,
erlebbar zu machen.

So abstrahierte ich,
die Gemeinschaftlichkeit,
aus der Einsamkeit
und wurde auch frei von diesem letzten und stärksten Begehren.

Erwacht begrüße ich,
meine Freunde und Feinde.
Sie alle stehen für mich bereit,
warten auf mich,
und sind doch nicht vorhanden.