Trump droht.
May droht.
Putin droht.
Petry droht.
Alle Leute sehen rot.
Nichts scheint - wie gewohnt - im Lot.
Früher gabs mal Angebot,
Hilfe gab es in der Not.
Doch diese Zeiten sind passé,
jeder ist allein auf See.
Wo die einen Endzeit wittern,
tut der andre Zeichen twittern.
Hundertvierzig sollten reichen,
dumme Hirne zu erweichen.
Und so leben glücklich sie,
in der Idiokratie.
Ein Blog über das Leben, das Universum, die Liebe und den ganzen Rest - größtenteils reimend und in Versform.
Sonntag, 5. März 2017
Sonntag, 19. Februar 2017
Blätter
Wir gehen durch dieses Leben,
fallend wie Blätter vom Baum.
Taumelnd, im Winde sich drehend,
- tänzelnd - als sei dies ein Traum.
fallend wie Blätter vom Baum.
Taumelnd, im Winde sich drehend,
- tänzelnd - als sei dies ein Traum.
Sonntag, 5. Februar 2017
Ein paar Fragen
Wofür wir leben?
Wohin wir streben?
Sag,
was kannst du heute geben?
Was kannst du tauschen?
Nur weißes Rauschen?
Sag,
kannst du dem Fluss noch lauschen?
Wohin willst du gehen?
Bleibst du jemals stehen?
Sag,
spürst du den Wind je wehen?
Wo ist des Lebens süßer Wein?
Wer willst du in zehn Jahren sein?
Sag,
gehst du den Weg allein?
Warum der Fragen immer drei?
Nur weil ich sag, dass es so sei?
So sprich nun,
wer ist wirklich frei?
Wohin wir streben?
Sag,
was kannst du heute geben?
Was kannst du tauschen?
Nur weißes Rauschen?
Sag,
kannst du dem Fluss noch lauschen?
Wohin willst du gehen?
Bleibst du jemals stehen?
Sag,
spürst du den Wind je wehen?
Wo ist des Lebens süßer Wein?
Wer willst du in zehn Jahren sein?
Sag,
gehst du den Weg allein?
Warum der Fragen immer drei?
Nur weil ich sag, dass es so sei?
So sprich nun,
wer ist wirklich frei?
Samstag, 17. Mai 2014
Die sibirische Eisfrau
So saß
ich,
füllte
meinen Kopf mit Worten,
zu
Persönlichkeitsstruktur, Triebbasis,
Kulturismus
und solcherlei Dingen.
Ich
versuchte zu vertiefen,
versuchte
einzudringen,
versenkte
meinen Geist,
in die
Materie.
Doch aus
der Tiefe tauchte,
während
ich dahin sank,
ganz von
allein,
immer
wieder diese Gestalt auf,
diese
Frau,
wie sie
in einer Blockhütte in Sibirien sitzt,
mit
einem roten Kater auf dem Schoß.
Geheimnisvoll
lebte sie,
einen
Traum in meinem Traum,
in einem
Land,
dem ich
schon lange aufgehört hatte,
zu
opfern.
Es gab
so viel was ich sie Fragen wollte.
Die
schiere Fülle an möglichen Worten,
und
Antworten,
machte
mir zu schaffen.
Ich
könnte nur stammeln,
und
müsste zu allem was in mir brannte schweigen,
sähe
ich sie wieder.
Denn
jedes Wort, jede Frage, wäre ungenügend!
Ein
profanes Sandkorn,
das den
Traumstränden des Geistes,
niemals
gerecht werden würde.
Doch
bevor ich mir überhaupt klar werden konnte,
was ich
wollte,
zog mich
die Arbeit die mir auferlegt war,
wie ein
Senkblei, befestigt an meinem Fuß,
zurück
hinab in die Versenkung,
zurück
zu den theoretischen Ungeheuerlichkeiten,
die ich
zu ergründen hatte.
Der neue
Mensch erwartete mich.
Ob er
wohl auch in Sibirien anzutreffen wäre?
Samstag, 10. Mai 2014
Ein Politiker
Wir
reden viel,
und
sagen nichts,
weil
niemand von uns,
wirklich
spricht.
Wir
drehen uns,
verbal
im Kreis,
weil
keiner von uns,
etwas
weiss.
So
drehn wir auch,
das Rad
der Welt,
ein
jeder so,
wies ihm
gefällt.
Das
alles nennt sich,
Politik.
Wohins
auch geht,
wir kreiseln mit.
Die
Wirtschaft fährt,
die
Meute zieht,
der
Karren läuft,
das
bringt Profit.
Samstag, 3. Mai 2014
Helden...
Das
waren einmal,
vor sehr
langer Zeit,
Krieger
die Menschen,
vom
Elend befreit.
Die
Götter erzürnt,
das
Schicksal gebogen,
Die
Frieden gebracht,
vom
Feuer umstoben.
Manch
einer von ihnen,
gab
gerne sein Leben,
für die
großen Taten,
die wir
heut erzählen.
Doch
heute sind Helden nicht strahlend!
Vielleicht
gar waren sies nie...
Die
helle reine Natur,
ein Trug
unsrer Fantasie.
Die
Helden von heute sind anders,
sie
sterben nicht für ihren Sieg.
Das
macht es nicht weniger tragisch,
ihr
Gehen ist traurig wie nie.
So
siechen sie in ihren Zimmern,
entstellt,
gequält und vergessen.
Im Flur
hört gedämpft man das Wimmern,
hinfort
was sie einstmals besessen.
Statur
und Stärke der Glieder,
hat
Krankheit und Alter versehrt.
Wo einst
sie Riesen bekämpften,
ist nun
schon der Gang verwehrt.
Der
Geist der vor Plänen so strotzte,
Zyklopen
und Hades selbst trotzte,
Alzheimer
zehrt von ihm mehr jeden Tag,
ein
hohles Pferd trägt ihn langsam zu Grab.
Vom
Fenster her tönen Sirenen,
sie
locken die Helden zum Fels.
Gebrochen
sind sie dort gefangen,
in
Neonlichtwellen so grell.
Da
harren sie ob ihres Endes,
Skyll
und Charib unausweichlich.
Die
Schwester kommt mehrmals täglich,
vom
Lotus gibt es dann reichlich.
Wöchentlich
kommt auch der Chefarzt,
im
Schlepptau ist Circe die Schöne,
sie
locken mit schnellem Genesen,
sie
wissen viel freundliche Töne.
Kalypsos
Armen entgleiten,
auf
lange Sicht wirds geschehn,
sie
könnten noch ewig hier bleiben,
doch das
wolln die Götter nicht sehn.
Die
Mächtigen zeigen erbarmen,
sie
lassen die Helden nun ziehn,
vereinsamt
dort auf ihrem Floß,
das
letzte Tuch ist geliehn.
Der
Schluss der Odyssee,
die
Helden treiben Heim,
doch die
finale Fahrt,
wird
eine Stille sein.
Der Leib
verging nicht im Feuer,
doch ist
alle Größe verraucht,
vergessen
dort in ihren Kammern,
hörts
Wimmern dann irgendwann auf.
Montag, 7. April 2014
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