Stell
dir vor am Himmel,
gäb es
nur einen Stern.
Kein
fröhliches Sternengewimmel,
nur
einer – allein –,
und so
fern.
Zu
seiner Schwester der Sonne,
blickte
er schmachtend schon lange.
So gern
wär er nicht allein.
Lieber
schon lange vergangen,
als ewig
so einsam zu sein.
Für uns
zög er einsam die Bahnen,
am
schwarzen Himmelszelt.
Der
Blick ginge immer zu ihm,
weil er
unsre Nächte erhellt.
Anders
als der Mond,
der
unser Nachbar ist,
strahlte
der Stern uns immer,
und
erntete dafür nichts.
Wir
würden ihn vermissen,
wäre er
einmal fort.
Der
Himmel schaute dann schwarz,
nichts
hielte den Blick am Ort.
Dem
einsamen Stern wir dankten,
für
seine treue Wacht.
Liebten
die Schwester bei Tage,
und
ehrten ihn stets in der Nacht.
Was
einsam ist wird wertvoll,
so ist´s
wohl viel gedacht.
Man
Frage sich bei den Sternen,
ob´s
überhaupt Sinn macht.
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