Dienstag, 18. Oktober 2011

Gedanken

Gedanken

Gedanken sind so unbeständig
Worte sind dagegen endlich
Meere neben festem Land
Inseln schön und ungekannt

Worte solln die Seele zeigen?
Hört und liest man innres Leiden?
Sturmgebraus und Meerestoben
sind Unterwasser aufgehoben

Dort Unten in des Meeres Fundament
beginnt ein Beben, zwei Gedanken sind sich fremd
wärends nun unten kocht und brodelt
beginnt des Meeres Stimm' zu toben

Der Worttsunami türmt sich auf
Sinnenwind peitscht ihn hinaus
Hinaus zur Welt die er ertränkt
der Menschen Selbstbewusstsein kränkt

Danach ist er sehr schnell verschwunden
hört nichts von all dem Leid der Leute
noch ihrer ach so wichtgen Freude
So wird sein Schaden überwunden
Doch er ist eh schon lang verschwunden

Denn dieser Wellenberg war nur
ein kleiner Teil des tiefen Meeres
Seiner chaotischen Natur
Ein Krieger seines Wellenheeres


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