FluchtpunktRennen! Rennen immer weiter!Feiern! Tuen! Bloß nicht scheitern!Du gehst Treppen, du steigst Leitern,tust das wohl dich zu erheiternArbeit, Schaffen alles LenkenZeit ist kostbar, nichts verschenken!Keine Ruhe. Keine Muße.selbst im Schlaf tust du noch Bußetust das wohl weils dir Spaß machttust es weil du hast die Krafttust´s nicht weil du am Abgrund stehsttust´s nicht weils gegens Ende gehtund obwohl du strahlst vor Kraftdenke ich du bist nicht Frohund obwohl du mit mir lachstseh ich nur die große ShowKannst kaum stehen, Hände faltenKannst´s kaum mit dir allein aushaltennicht Ruhe den Gedanken gebenda sie sich sonst im Kreis bewegenso rennst du fort und stellst dich nichthast Angst das du vielleicht zerbrichstdie Welt die sieht nur deine Showund denkt du wärest wirklich FrohDrum lässt du niemand an dich ranNiemand dich verletzen kanndoch siehst du nicht das so die Zeitauch deine Wunden niemals heiltDenn das Leben auf der FluchtWird so zur eigenständgen SuchtWird zum Selbstzweck bis zuletztdu deinen Schritt gen Abgrund setzt.Die Angst sie wächst mit jedem Tagverfolgt dich so bis in den SargDer Mut den du bisher bewiesenLässt mich hoffen auf dein WohlDeine Wahrheit kannst du findenDoch stelle dich, sonst ist sie hohlLeere Worte gibts genugHülsen ohne Sinn und Grundoh so viele viele SätzeLügen auf dem ErdenrundDrum Prüfe ehrlich jedes Körnchenauf seinen innersten Gehaltohne Angst und ohne Haftennimm dir nur Ruhe, nimm dir Zeit
Ein Blog über das Leben, das Universum, die Liebe und den ganzen Rest - größtenteils reimend und in Versform.
Sonntag, 9. Oktober 2011
Wenn das Leben zum Rennen wird
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