Auf der Bank vor dem Haus sitzend,
recke ich die winterblasse Nase zur Sonne.
- ab und zu singt ein Vogel -
Ein Blog über das Leben, das Universum, die Liebe und den ganzen Rest - größtenteils reimend und in Versform.
Sonntag, 26. März 2017
Unbenannt
Labels:
Alltag,
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Gedicht,
Glück,
Lyrik,
Miniatur,
Natur,
Zeit,
Zen
Sonntag, 19. März 2017
Life's Gamble
Everything comes at a price,
the worlds not gentle, neither nice.
So take this silly mans advice:
Be careful, when you roll the dice!
the worlds not gentle, neither nice.
So take this silly mans advice:
Be careful, when you roll the dice!
Sonntag, 12. März 2017
Sonntag, 5. März 2017
Bedrohliche Zeiten
Trump droht.
May droht.
Putin droht.
Petry droht.
Alle Leute sehen rot.
Nichts scheint - wie gewohnt - im Lot.
Früher gabs mal Angebot,
Hilfe gab es in der Not.
Doch diese Zeiten sind passé,
jeder ist allein auf See.
Wo die einen Endzeit wittern,
tut der andre Zeichen twittern.
Hundertvierzig sollten reichen,
dumme Hirne zu erweichen.
Und so leben glücklich sie,
in der Idiokratie.
May droht.
Putin droht.
Petry droht.
Alle Leute sehen rot.
Nichts scheint - wie gewohnt - im Lot.
Früher gabs mal Angebot,
Hilfe gab es in der Not.
Doch diese Zeiten sind passé,
jeder ist allein auf See.
Wo die einen Endzeit wittern,
tut der andre Zeichen twittern.
Hundertvierzig sollten reichen,
dumme Hirne zu erweichen.
Und so leben glücklich sie,
in der Idiokratie.
Sonntag, 19. Februar 2017
Blätter
Wir gehen durch dieses Leben,
fallend wie Blätter vom Baum.
Taumelnd, im Winde sich drehend,
- tänzelnd - als sei dies ein Traum.
fallend wie Blätter vom Baum.
Taumelnd, im Winde sich drehend,
- tänzelnd - als sei dies ein Traum.
Sonntag, 5. Februar 2017
Ein paar Fragen
Wofür wir leben?
Wohin wir streben?
Sag,
was kannst du heute geben?
Was kannst du tauschen?
Nur weißes Rauschen?
Sag,
kannst du dem Fluss noch lauschen?
Wohin willst du gehen?
Bleibst du jemals stehen?
Sag,
spürst du den Wind je wehen?
Wo ist des Lebens süßer Wein?
Wer willst du in zehn Jahren sein?
Sag,
gehst du den Weg allein?
Warum der Fragen immer drei?
Nur weil ich sag, dass es so sei?
So sprich nun,
wer ist wirklich frei?
Wohin wir streben?
Sag,
was kannst du heute geben?
Was kannst du tauschen?
Nur weißes Rauschen?
Sag,
kannst du dem Fluss noch lauschen?
Wohin willst du gehen?
Bleibst du jemals stehen?
Sag,
spürst du den Wind je wehen?
Wo ist des Lebens süßer Wein?
Wer willst du in zehn Jahren sein?
Sag,
gehst du den Weg allein?
Warum der Fragen immer drei?
Nur weil ich sag, dass es so sei?
So sprich nun,
wer ist wirklich frei?
Samstag, 17. Mai 2014
Die sibirische Eisfrau
So saß
ich,
füllte
meinen Kopf mit Worten,
zu
Persönlichkeitsstruktur, Triebbasis,
Kulturismus
und solcherlei Dingen.
Ich
versuchte zu vertiefen,
versuchte
einzudringen,
versenkte
meinen Geist,
in die
Materie.
Doch aus
der Tiefe tauchte,
während
ich dahin sank,
ganz von
allein,
immer
wieder diese Gestalt auf,
diese
Frau,
wie sie
in einer Blockhütte in Sibirien sitzt,
mit
einem roten Kater auf dem Schoß.
Geheimnisvoll
lebte sie,
einen
Traum in meinem Traum,
in einem
Land,
dem ich
schon lange aufgehört hatte,
zu
opfern.
Es gab
so viel was ich sie Fragen wollte.
Die
schiere Fülle an möglichen Worten,
und
Antworten,
machte
mir zu schaffen.
Ich
könnte nur stammeln,
und
müsste zu allem was in mir brannte schweigen,
sähe
ich sie wieder.
Denn
jedes Wort, jede Frage, wäre ungenügend!
Ein
profanes Sandkorn,
das den
Traumstränden des Geistes,
niemals
gerecht werden würde.
Doch
bevor ich mir überhaupt klar werden konnte,
was ich
wollte,
zog mich
die Arbeit die mir auferlegt war,
wie ein
Senkblei, befestigt an meinem Fuß,
zurück
hinab in die Versenkung,
zurück
zu den theoretischen Ungeheuerlichkeiten,
die ich
zu ergründen hatte.
Der neue
Mensch erwartete mich.
Ob er
wohl auch in Sibirien anzutreffen wäre?
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