Montag, 30. Mai 2011

alter Augustinus in neuem Gewand

Sowas kommt dabei raus, wenn man einen Essay über das Zeitverständnis des Augustinus schreiben muss und einem irgendwann die ganzen Begriffe und Zusammenhänge im Kopf rumschwirren...

Rastlos

es nagt es kratzt
die große Wahrheit
summt umher
im Hinterkopf


nicht zu fassen
und doch da
nicht zu sehen
und doch wahr


neue Welten klopfen an
doch das Klopfen scheint vertan
denn ich sehe keine Tür 

keinen Schlüssel gibts hierfür

so kratzt in mir die große Frage
auf die ich eine Antwort habe
die ich nicht ausdrücken kann
ach die Zeit sie ist vertan


doch muss ich glauben
tief und fest
das die Antwort möglich ist


neben dieser kleinen Welt
gibts auch wenns uns nicht gefällt
noch andre die wir nochnicht sehn
sicherlich nichtmal verstehn


mal ohne Raum
mal ohne Zeit
man nennt sie
Nichts und Ewigkeit

doch die die dort ihr Dasein fristen
sind keine Götter, keine Christen
sind Wesen nur, wie du und ich
und sehen uns auch wahrscheinlich nicht

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