Ein Ausritt zur Ideenranch
Ein Blog über das Leben, das Universum, die Liebe und den ganzen Rest - größtenteils reimend und in Versform.
Donnerstag, 11. April 2013
Freitag, 5. April 2013
Wer wir sind
Wir sind Individuen,
doch wir
sind auch Kollektiv.
Wir sind
alle gleich,
doch wir
folgen Wenigen.
Wir
bleiben wir selbst,
doch wir
passen uns an.
Wir sind
natürlich,
doch
Künstlichkeit ist unser ständiger Begleiter.
Wer sind wir?
Wer sind wir?
Sonntag, 31. März 2013
SMS Liebe
Die Liebe will gemeinhin immer sehr viel.
Sie will die Welt verschenken, Kriege beenden, Menschen vereinen, Nähe, Vertrauen, Emotionen, Blumen, Frühstück am Bett und so weiter und so fort..
Aber manchmal, wenn sie es gut meint, begnügt sie sich auch mit 150 Zeichen...
SMS
Liebe
Der Mond
scheint,
sternenklare
Nacht.
Ich
schau ihn an,
hoff das
er dich bewacht.
Drum
schlafe schön,
und
schlafe tief,
und sei
gewiss,
das ich
dich lieb.
Dienstag, 26. März 2013
Frühlingsanfang
mit ohne Verstand
Der
Körper will ein kaltes Bier,
der
Wille sagt: "Das rat ich dir".
Doch
irgendetwas sagt da nein,
es
wird wohl der Verstande sein.
Verstand
und Pflicht die beiden Freunde,
sie
sperren uns in enge Zäune.
Doch
schenken sie auch dann und wann,
ein
Glück wies niemand anders kann.
Freitag, 22. März 2013
Ökodiktatur ?
Teil
I
Man hört
wohl dieser Tage,
so
einiges an Klage.
Doch
dieses neue Wort,
scheint
mir schon sehr bigott.
Von
Ökodiktatur,
von Wohlstand ist die Rede.
Doch
scheint´s Klaviatur,
für
eine andre Fehde.
Wenn man
schon spricht von Diktatur,
so
sollte man erkennen,
das
Kapital zieht seine Spur!
Wer
würde sie verkennen?
Die
Diktatur des Kapitals,
so weit
will ich nicht gehen.
Doch
denkt ruhig dran,
denn sie
verkaufen,
stets
auch Menschenleben.
Und wer sich dünkt so frei und wild,
auch der
wird mal erkennen,
ohne
Arbeit ohne Moos,
wird’s
Leben schnell zum Rennen.
„Wirtschaft
ist kein Wunschkonzert!“,
wer
würde das bestreiten?
Doch
Wachstum und Kapitalismus,
lässt
unsre Umwelt leiden.
Drum
hassen die Gewinner,
des
Geld- und Machtsystems,
was
ihren Platz bedroht,
jetzt
gänzlich unverfemt.
Denn
grenzenloses Wachstum,
ist der
Natur sehr Fremd,
und klar
haben sie Angst,
dass
jeder das erkennt.
So ist
die Ökodiktatur,
ein
Kampfbegriff der Gleichen.
Die
Zukunft scheint ihnen egal,
sie muss
dem Ego weichen.
Mensch
und Umwelt wird verrechnet,
Umtausch
diesmal ausgeschlossen.
Denn
Gebrauchtes – wie man weiß –
wird entsorgt nachdem's genossen.
Dienstag, 19. März 2013
Zeitungsartikel
Kontaktanzeige eines Abgeordneten
Nur vielleicht Ernst gemeinte Beziehungssuche
von Rabeck Stelai Sines
Jetzt fragst du dich sicherlich: “Höööö. Warum
schreibt der da ne Kontaktanzeige rein? Kriegt
der dafür auch noch Kohle oder was?“
Ja, nee! Ich mach das hier für umsonst, da darf
ich das! Glaubt jetz eh wieder keiner. “Umsonst
macht doch hier keiner mehr was!“ Doch! Der
ganze Ruhm, die Macht, das Geld, die Frauen...
kann ich drauf verzichten... was ist das schon.. ja
was ist das? Hm? …..
„Schön“! Ja genau! Das ist *Schöön*... *wäh!*
und darauf hab ich ja mal überhaupt keinen
Bock! Würde mir meine ganze Unzufriedenheit
kaputt machen..! Ja klar andere “Künstler_innen“
machen das ja auch nicht so.. die nehmen was
sie kriegen können, aber die brauchen auch keine
Unzufriedenheit, die sind halt einfach kreativ
und denken sich mal eben so was gutes aus, sind
eben ganz “Künstler_innen“. Aber auf Kreativität
habe ich echt keinen Bock! Viel zu anstrengend!
Da verzichte ich lieber gleich auf den ganzen
Zirkus. Unzufriedenheit ist ein viel effizienterer
Antriebsquell. Und die Realität macht mich voll
und ganz unzufrieden genug. Reicht vollkommen
aus die Realität... ja W-I-R-K-L-I-H-I-C-H!
Ich bin zufrieden mit meiner Unzufriedenheit.
Und? Bist auch du Unzufrieden!? Dann triff
mich zum gemeinsamen Unzufrieden zufrieden
sein, erreichbar unter der Nummer 01627-Knäckebrot.
Zusammen werden wir mit unausgeglichener
Harmonie die Welt zum Ist-Zustand
zurückverändern und nebensächlich den ausgestorbenen
Dodo mittelfristig tatsächlich erhaltenswert
machen.
In gelangweilter Erwartung,
dein und mein
pares inter pares
Nur vielleicht Ernst gemeinte Beziehungssuche
von Rabeck Stelai Sines
Jetzt fragst du dich sicherlich: “Höööö. Warum
schreibt der da ne Kontaktanzeige rein? Kriegt
der dafür auch noch Kohle oder was?“
Ja, nee! Ich mach das hier für umsonst, da darf
ich das! Glaubt jetz eh wieder keiner. “Umsonst
macht doch hier keiner mehr was!“ Doch! Der
ganze Ruhm, die Macht, das Geld, die Frauen...
kann ich drauf verzichten... was ist das schon.. ja
was ist das? Hm? …..
„Schön“! Ja genau! Das ist *Schöön*... *wäh!*
und darauf hab ich ja mal überhaupt keinen
Bock! Würde mir meine ganze Unzufriedenheit
kaputt machen..! Ja klar andere “Künstler_innen“
machen das ja auch nicht so.. die nehmen was
sie kriegen können, aber die brauchen auch keine
Unzufriedenheit, die sind halt einfach kreativ
und denken sich mal eben so was gutes aus, sind
eben ganz “Künstler_innen“. Aber auf Kreativität
habe ich echt keinen Bock! Viel zu anstrengend!
Da verzichte ich lieber gleich auf den ganzen
Zirkus. Unzufriedenheit ist ein viel effizienterer
Antriebsquell. Und die Realität macht mich voll
und ganz unzufrieden genug. Reicht vollkommen
aus die Realität... ja W-I-R-K-L-I-H-I-C-H!
Ich bin zufrieden mit meiner Unzufriedenheit.
Und? Bist auch du Unzufrieden!? Dann triff
mich zum gemeinsamen Unzufrieden zufrieden
sein, erreichbar unter der Nummer 01627-Knäckebrot.
Zusammen werden wir mit unausgeglichener
Harmonie die Welt zum Ist-Zustand
zurückverändern und nebensächlich den ausgestorbenen
Dodo mittelfristig tatsächlich erhaltenswert
machen.
In gelangweilter Erwartung,
dein und mein
pares inter pares
Mittwoch, 30. Januar 2013
Jagd, Flucht und Verzweiflung
Der
Punkt am Ende
Das Ziel
erreicht
Den
Kampf verloren
Schlachten
gesehen
Kriege
geboren
Berge
erstürmt
Flüsse
gequert
Meere
gekreuzt
Vorm
Abgrund getürmt
In den
Himmel gesehen
nur
Wolken und Sterne
Menschen
gekannt
mal nah
mal von Ferne
Nach
unten geschaut
Auf
Spuren und Schritte
Was
leben bereit hält
auch
Stiche und Schnitte
tief
unten im Abgrund
blickt
Es dich an
Es
lächelt –
und es
schreit dich an
Blickt
dir ins Gebein
unter
die Haut
Du
wirfst einen Stein
Du hast
dich erschaut
Dort
unten – da bleibt es
du
darfst wieder hoch
doch du
weißt, deines Lebens
wirst du
nicht mehr froh
Denn du
musstest Einsehn
Es –
warst du selbst
was du
dachtest zu wissen
sahst es
zerschelln
Nun
lebst du allein
es fällt
dir jetzt auf
das
Glück das du hattest
entpuppt
sich als Rausch
als Trug
und als Schatten
es
sollte nicht bleiben
du
kannst es nicht halten
nur
Wahres soll bleiben
Und wahr
ist die Wüste
die du
erschufst
es kommt
niemand mehr
auch
wenn du rufst
Der
Abgrund bleibt treu
auf
Schritt und Tritt
vertreibt
deine Träume
Hält
dich im Glied
Nun
suchst du ehrlich
nach
einer Oase
wenn du
sie findest
sie
dreht dir die Nase
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